Anekdoten und Geschichte

 

Wir möchten Ihnen hier einen kleinen Einblick in den Alltag einer Wohnhausverwaltung bieten und einen kleinen Rückblick darauf, wie die Wohnversorgung der Menschen in früheren Zeiten erfolgt ist. 

 


 

Die Gemeinde Wien – städtischen Straßenbahnen haben in den Jahren 1912 und 1913 diese Wohnhausanlage in 12., Johann-Hoffmann-Platz 10-15 errichten lassen. Vermutlich zur Wohnversorgung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am zeitgleich errichteten „Bahnhof Koppreitergasse“. Das Archivfoto zeigt das Wohngebäude unmittelbar nach Fertigstellung. Die Gstettn im Vordergrund ist heute ein gepflegter Fußballplatz. Die Wohnhausanlage wird von uns derzeit einer durchgreifenden Sanierung inkl. Dachgeschoßausbau unterzogen. Siehe dazu bitte auch unter Projekte – in Bau.

 

 

 

 

 


 

Durch die Kriegseinwirkungen herrschte nach dem Ende des 2. Weltkrieges eine große Wohnungsnot in Wien. Die Stadtverwaltung musste daher Maßnahmen ergreifen um den Menschen wenigstens ein  Dach über dem Kopf zu sichern.

Die Reihung der Wohnungsansuchen erfolgte nach einem Punktesystem (Dokument 1).

Mieter, die über ein freies Kabinett in ihrer Wohnung verfügten, bekamen Bombengeschädigte in Untermiete zugewiesen (Dokument 2). Auch bei Neuvermietungen mussten die Mieter die Aufnahme eines Untermieters dulden (Dokument 3)

 

Dokument 1:

  

Dokument 2:

Dokument 3:

 


 

Die Gemeinde Wien – städtische Straßenbahnen haben bereits vor dem 1. Weltkrieg Bediensteten-Wohnhäuser für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter errichten lassen. Das Archivfoto zeigt die Wohnhausanlage 16., Montleartstraße 56-60 unmittelbar nach Fertigstellung 1913. Das Objekt wurde von unserer Gesellschaft von 2015 – 2016 durch eine Sockelsanierung an den heutigen Wohnstandard herangeführt. Die Sanierungsförderung durch das Land Wien hält die Mieten in einem sozial verträglichen Ausmaß.

Die Wohnhausanlage dient auch nach über hundert Jahren überwiegende ihrem ursprünglichen Zweck.

 


 

Die Gemeinde Wien – städtische Straßenbahnen haben zur Wohnversorgung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch in Hernals ein Bediensteten-Wohnhaus errichten lassen. Das Archivfoto zeigt die Wohnhausanlage 17., Wattgasse 94 und 94a (Ecke Rötzergasse) im Jahr 1913. Am linken Bildrand ist ansatzweise die Straßenbahnremise Hernals erkennbar. Beide Gebäude existieren heute noch. Die Sockelsanierung der Wohnhausanlage ist für die kommenden Jahre geplant.

 

 


 

Die Gemeinde Wien – städtische Straßenbahnen haben sich auch um die Wohnversorgung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Bahnhof Gürtel gekümmert. Das Archivfoto aus dem Jahr 1913 zeigt die Wohnhausanlage 19., Döblinger Gürtel 9-19 Ecke Sommergasse 8. Das Objekt wurde von unserer Gesellschaft mittlerweile im Wege einer geförderten Sockelsanierung modernisiert und neue Wohnungen in den Dachgeschoßen geschaffen. Die Wohnhausanlage dient auch heute noch überwiegend der Wohnversorgung von Kolleginnen und Kollegen der (nunmehrigen) WIENER LINIEN.

 

 

 


 

Das Foto zeigt ein Originalschild (vermutlich aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg), angebracht gewesen in einer rd. 33 m² großen Zimmer-Küche Wohnung mit Gangabort.


 

Dieses Klingeltableau hing in einem unserer Gründerzeithäuser und wurde bei einem Diebstahlsversuch um die Weihnachtszeit 2017 schwer beschädigt. Zu unserer großen Überraschung existiert die Herstellerfirma E. Lackinger heute noch im 2. Bezirk und das Tableau konnte von dieser fachgerecht repariert werden. Um dieses schöne und seltene Erinnerungsstück vor weiteren Zerstörungen zu schützen wird es in Hinkunft unser Büro schmücken.

 

 


 

Werfen Sie einen Blick in eine Hausordnung aus den 1920er-Jahren.

Die dort enthaltenen Bestimmungen geben einen Einblick, wie das Zusammenleben in den Arbeiterwohnhäusern damals vor rund 100 Jahren geregelt wurde.

 

 

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